„Anbetung des Goldenen Kalbes“, unbekannter Künstler, vermutl. 17. Jh., Kopie nach Raffael Fresko

Objekt Gemälde ohne Schmuckrahmen Darstellung "Die Anbetung des Goldenen Kalbes", Kopie nach Raffael, "adoratione del vitello d'oro" (Original befindet sich als Freskomalerei in den Loggien, im 9. Gewölbe, im Vatikan/Rom) Material Temperamalerei auf Leinwand Technik vermutl. Eitempera mit abschließenden Öllasuren Maße ohne Schmuckrahmen
(max. H/B/T): 134,0 cm x 115,0 cm x 2,0 cm
Künstler unbekannt Signiert / Beschriftet nein Datierung vermutl. 17. Jh. Eigentümer Privatbesitz Auftraggeber Privat Bearbeitungs- Zeitraum 06. März 2017 - 06. Feb. 2018 Anlass und Ziel der Maßnahmen Starkes Vergilben des Firnisses hat zur Unleserlichkeit des Bildinhaltes geführt. Die Eigentümer wünschen sich die Reinigung des Bildes bzw. Entfernen des vergilbten Firnisses. Nach der Entfernung bzw. Dünnung des alten Firnisses werden zahlreiche alte Retuschen dunkel herausstechen. Diese müssen entfernt und passend zur Umgebung retuschiert werden. Es sind kleinere Fehlstellen im Bild vorhanden. Diese sollen durch Kitt und Retusche geschlossen werden. Das Gemälde ist auf allen vier Seiten beschnitten und wurde auf einen neuen Bildträger aus Leinwand appliziert (doubliert). Die Leinwand mit der Malerei hat sich auf der rechten Ecke unten von der doublierten Leinwand gelöst. Diese muss neu fixiert werden. Abschließend soll ein neuer Firnis aufgebracht werden. Durchgeführte Maßnahmen: Partielle Festigung der Malschicht Partielle Festigung der Leinwand auf die rückseitig doublierte Trägerleinwand Kittung von Fehlstellen Dünnen der vergilbten Firnisschicht Entfernen von alten und zu dunklen Retuschen Retusche von Fehlstellen Auftrag eines Schutzfirnisses aus Naturharz
Abb.1: Gesamtaufnahme, Vorderansicht des Gemäldes vor der Restaurierung.
Abb. 2: Zwischenzustandsaufnahme des Gemäldes nach dem Dünnen des vergilbten Firnisses. Alte Retuschen während dieser Maßnahme wurden ebenso entfernt.
Abb. 3: Gesamtaufnahme des Gemäldes nach der Restaurierung.
Abb. 4: Detailaufnahme vor der Retusche von alten Kittungen. Diese wurden belassen, weil sie extrem hart (vermutl. eine Bleiweiß-Ölkittung) waren.
Abb. 5: Detailaufnahme nach der Retusche und dem Auftrag eines Schutzfirnisses.
Abb. 6: Detailaufnahme vor der Retusche.
Abb. 7: Detailaufnahme nach der Retusche und dem Auftrag eines Schutzfirnisses.
Abb. 8: Detailaufnahme vor der Retusche.
Abb. 9: Detailaufnahme nach der Retusche und dem Auftrag eines Schutzfirnisses.