Gemälde mit Schmuckrahmen
Leinwandgemälde, Portrait eines jungen Mannes, unbekannter Künstler, Anfang 19. Jh.






Abb. 1: Gesamtaufnahme, Vorderansicht, Vorzustand

Objekt Gemälde auf LeinwandDarstellung Portaitdarstellung.Material Malerei auf Leinwand. Trägerrahmen besteht aus Nadelholz (nicht keilbar). Schmuckrahmen ist ebenfalls aus Nadelholz, der mit Poliment vergoldet wurde (Originalfassung)Technik Ölmalerei mit dünnen LasurenMasse 62,0 cm x 50,0 cm x 1,7 cm (ohne Schmuckrahmen), 76,5 cm x 64,0 cm x 6,5 cm (mit Schmuckrahmen)Künstler unbekanntSigniert Nein. Datierung um 1830Eigentumer PrivatbesitzBearbeitungszeitraum 3. Dezember 2024 - 3. April 2025Anlass und Ziel der Maßnahmen Das Gemälde ist verschmutzt, die Malerei erscheint sehr dunkel und matt, sodass die dargestellte Person kaum zu erkennen ist. In der oberen Bildhälfte mittig ist ein keiner Schaden in der Leinwand, der durch mechan. Stoß entstanden sein muss. Die Leinwand ist sehr spröde. Außerdem ist sie dem 19. Jh. entsprechend sehr dünn. Vermutl. liegt die originale Aufspannung der Leinwand vor. Die Nägel sind nämlich handgeschmiedet. Der Trägerrahmen ist verschmutzt. Ebenso ist der vergoldete Schmuckrahmen. Am Schmuckrahmen sind kleine Abstoßungen an den Ecken und entlang der Kanten festzustellen. Das Gold ist teilweise abgerieben, sodass der hellrote Bolus zum Vorschein kommt. Das Gemälde wurde zuvor mind. einmal "restauriert". Es wurden, soweit festgestellt werden konnte, einige wenige Retuschen ausgeführt und vermutl. ein pigmentierter Überzug aufgetragen. Ziel der jetzigen Maßnahmen ist es diesen dunklen Überzug zu entfernen, so dass die Darstellung wieder besser wahrgenommen kann und die kleineren Schäden dem Original entsprechend ausgebessert werden. Die abgeriebene Vergoldung am Schmuckrahmen soll zurückhaltend mit Muschelgold retuschiert werden.
Durchgeführte Maßnahmen:Fadenbrückenklebung am Riss in der LeinwandReinigung der Vorder- wie auch Rückseite des GemäldesKittung von Fehlstellen, die bis zur Leinwand ragenEntfernen des dunklen, möglicherweise eingefärbten Überzuges und älteren Retuschen am GemäldeRetusche von zuvor gekitteten Stellen und anderen Fehlstellen am GemäldeAuftrag eines Schutzüberzuges am GemäldeReinigung und Festigung an der Fassung des SchmuckrahmensKittung und anschließendem Nivellieren von FehlstellenRetusche von zuvor gekitteten Fehlstellen und Verwendung von MuschelgoldAuftrag eines SchutzüberzugesEin- und Ausrahmen des Gemäldes
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Leinwandgemälde, Portrait einer jungen Frau, unbekannter Künstler, Anfang 19. Jh.






Abb. 1: Gesamtaufnahme, Vorderansicht, Vorzustand

Objekt Gemälde auf LeinwandDarstellung Portraitdarstellung.Material Malerei auf Leinwand. Die Leinwand wurde weiß vorgrundiert. Der Trägerrahmen besteht aus Nadelholz. Dieser ist mit jeweils nur einem Keil auf jeder Seite keilbar. Der Schmuckrahmen ist ebenfalls aus Nadelholz. Er wurde mit Poliment vergoldet (Originalfassung).Technik Ölmalerei mit dünnen LasurenMasse 63,0 cm x 50,5 cm x 1,6 cm (ohne Schmuckrahmen), 77,0 cm x 64,0 cm x 7,0 cm (mit Schmuckrahmen)Künstler unbekanntSigniert nein.Datierung um 1800Eigentumer PrivatbesitzBearbeitungszeitraum 05. April 2025 - 12. Januar 2026Anlass und Ziel der Maßnahmen Das Gemälde ist verschmutzt, die Malerei erscheint dunkel und matt, sodass die dargestellte Person ist nicht klar zu erkennen. Zudem wirft die Leinwand leichte Wellen und sie ist spröde. Im Hintergrund, wie auch am linken Arm der Dargestellten sind Fehlstellen zu erkennen. Die umliegenden Bereiche der Fehlstellen müssen dringend gefestigt werden. Die Fassung des Schmuckrahmens weist zahlreiche Fehlstellen auf und muss ebenso gefestigt werden. Fehlstellen, die bis zum Holz ragen, sollten geschlossen und vergoldet werden. Bereiche, die verputzt sind, können mit Retusche und Muschelgold retuschiert werden. Beim Schmuckrahmen fällt auf, dass er im Falz überarbeitet wurde, damit er zum Gemälde passt.
Durchgeführte Maßnahmen:Festigung der Malschicht des GemäldesReinigung der Gemälde Rückseite wie auch VorderseiteKittung der Fehlstellen mit anschließendem NivellierenEntfernen des gegilbten FirnissesRetusche von zuvor gekitteten StellenAuskeilen des GemäldesAuftrag von AbschlußfirnisHolzergänzung am SchmuckrahmenReinigung und Festigung der Fassung am SchmuckrahmenKittung und Grundierung von Fehlstellen am Schmuckrahmen mit anschließendem NivellierenVergoldung auf Poliment (23 Karat Doppelgold)Retusche mit Gouache Farbe (Fa. Schmincke) und MuschelgoldAuftrag eines SchutzüberzugesEin- und Ausrahmen des Gemäldes
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Zwei Monumental-Gemälde auf Leinwand, Ferdinand Wagner, 19. Jh., im großen Rathaussaal in Passau (Tätigkeit als Subunternehmerin durchgeführt)















Abb. 1: Einzug Kriemhilds in Passau, Vorzustand, Gesamtaufnahme.

Objekt Gemälde auf Leinwandkurze Beschreibung Bei den Objekten handelt es sich um zwei Groß-Gemälde, die auf die Wand montiert wurden.Darstellung Gemälde Nr. 1: Einzug Kriemhilds in Passau ; Gemälde Nr. 2: Passauer KaiserhochzeitMaterial Malerei auf Leinwand. Technik vermutl. ÖlmalereiMasse Gemälde Nr. 1: ca. 5 m x 6,30 m ; Gemälde Nr. 2: 5 m x 7,90 mKünstler Ferdinand Wagner (1847 - 1927)Signiert Ja. Datierung Gemälde Nr. 1: 1891 ; Gemälde Nr. 2: 1893/94Auftraggeber Susanne HammerlBearbeitungszeitraum 11.03. - 11.07.2025Anlass und Ziel der Maßnahmen Die Gemälde sind verschmutzt. Sie weisen im unteren Bereich deutliche Malschichtabplatzungen auf, deren Ursache hauptsächlich auf mechanischen Stoß zurückzuführen sind. Es sind aber auch partielle Schollenbildung festzustellen, die gefestigt werden sollten. Fehlstellen, die bis zum Träger ragen, sollten gekittet werden. Das schützt zum einen die umliegende Malschicht vor fortschreitendem Verlust und erhöht insgesamt die Lesbarkeit der Darstellung.
Durchgeführte Maßnahmen:Reinigung (trocken)Festigung mit Glutinleim (in Ausnahmefällen auch mit einem Reinacrylat)Kittung der Fehlstellen mit einem elastischen Kitt aus Champagner Kreide, Bologneser Kreide, Totinleim und TyloseRetusche mit Gouache Farbe (Fa. Schmincke / Horadam) mit Lasuren aus Paraloidchips gelöst in PM (Methoxypropanol)
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Leinwandgemälde mit Schmuckrahmen, Erlegte Wildente mit zwei weiteren toten Vögeln vor dem Hintergrund einer hügeligen Landschaft, Johann Georg de Hamilton, 18. Jh.



Abb. 1: Gesamtaufnahme, Vorderansicht, Vorzustand

Objekt LeinwandgemäldeDarstellung Erlegte Wildente mit zwei weiteren toten Vögeln vor dem Hintergrund einer hügeligen Landschaft.Material Malerei auf Leinwand (doubliert), die auf einen Nadelholzträgerrahmen (keilbar) aufgespannt wurde. Der ebenfalls aus Nadelholz bestehende Schmuckrahmen ist vergoldet.Technik Ölmalerei mit feinen Lasuren. Rötlicher Kreidegrund mit ocker-weißer Imprimitur.Masse 45,5 cm x 59,5 cm x 2,2 cm Signiert Nein. Auf der Rückseite des Gemäldes befindet sich ein Papierausdruck mit dem folgenden Text: "Hamilton. Wildente. Im Vordergrund einer Landschaft liegt eine tote Wildente, daneben zwei kleine Vögel." Öl auf Leinwand. Höhe 45 cm, Breite 59 cm. GoldrahmenDatierung vermutl. Ende 17. Jh. / Anfang 18. JahrhundertEigentumer PrivatbesitzBearbeitungszeitraum 01. Mai - 03. Juli 2024Anlass und Ziel der Maßnahmen Der Firnis des Gemäldes ist stark veraltet und vergilbt. Partiell ist in kleinem Umfang Farbverlust bis auf den Träger (Leinwand) festzustellen.
Durchgeführte Maßnahmen:Reinigung der Vorder- und Rückseite des GemäldesFestigung der MalschichtKittung von FehlstellenEntfernen des gealterten und vergilbten FirnissesRetusche von zuvor gekitteten StellenAuftrag eines AbschlussfirnissesReinigung, Retusche und Auftrag eines Abschlussfirnisses am SchmuckrahmenNeufassung der Außenbereiche am SchmuckrahmenEin- und Ausrahmen des Gemäldes
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Gemälde auf Holztafel, Kopie nach Guido Reni (1575-1642), “Apoll folgt der voran eilenden Aurora in seinem Wagen“ (im Original ein Fresko), vermutl. Ende 19. Jh.











Abb. 1: Gesamtaufnahme, Vorderansicht, Vorzustand

Objekt Holztafelgemälde mit SchuckrahmenDarstellung Kopie nach Guido Reni (1575 - 1642), "Apoll folgt der voran eilenden Aurora in seinem Wagen" (im Original ein Fresko)Material Malerei auf Holztafel, vermutl. auf Mahagoniholz mit Parkettierung aus Nadelholz auf der Rückseite. Der Schmuckrahmen ist vermutl. aus Nadelholz, der vergoldet wurde.Technik Ölmalerei auf zuvor vergoldetem UntergrundMasse Holztafel: 35,5 cm x 80,0 cm x 3,0 cm ; mit Schmuckrahmen: 64,0 cm x 108,5 cm x 8,5 cm Künstler unbekanntSigniert nein. Stempel auf der Rückseite des Gemäldes: Dogana Chiasso Stazione Mizzera. (Zollamt in der Schweiz)Datierung vermutl. Ende 19. Jh. / Anfang 20. Jh.Eigentumer PrivatbesitzBearbeitungszeitraum 27. August - 27. September 2024Anlass und Ziel der Maßnahmen Die Malerei weißt zahlreiche kleine Abplatzungen auf, die durch Retusche farblich geschlossen werden sollten. Die Malereioberfläche ist leicht verschmutzt und matt. Am Schmuckrahmen befinden sich Fehlstellen, die aufgrund von mechan. Stoß entstanden sind. Rankenteile wird z. T. verloren gegangen. Drei der vier Bacchantenköpfen in den Ecken sind locker und sollten professionell befestigt. werden. Fehlstellen in der Fassung (Vergoldung) sollen durch Retusche geschlossen werden.
Durchgeführte Maßnahmen:Reinigung der Vorder- wie auch Rückseite des GemäldesRetusche von Fehlstellen am GemäldeAuftrag eines AbschlussfirnissesHolzergänzung am SchmuckrahmenReinigung der Fassung am SchmuckrahmenFestigung von losen Teilen am Schmuckrahmen Kitten von Fehlstellen am SchmuckrahmenRetusche von zuvor gekitteten Stellen und anderen FehlstellenAuftrag eines SchutzüberzugesAus- und Einrahmen
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Leinwandgemälde, unbekannter Künstler, Herzjesu, 19. Jh. (noch in Bearbeitung)





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Gemälde auf Atexplatte, Wilhelm Niedermayer, Aussicht auf Bischofsmais, 1949 (noch in Bearbeitung)





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Gemälde auf Karton, Georg Philip Wörlen, Engel, Maria mit Kind, Selbstporträt und Christus mit Dornenkrone, 20. Jh.












Abb. 1: Gegenüberstellung Vor- und Endzustand, Gesamtdarstellung, Vorderansicht

Objekt GemäldeDarstellung Objekt Nr.1: Engel; Objekt Nr. 2: Maria mit Jesus Kind; Objekt Nr. 3: Selbstporträt Georg Philip Wörlen; Objekt Nr. 4: Christus mit DornenkroneMaterial Malerei auf Karton Technik vermutl. Tempera (Künstler verwendete üblicherweise Wachskaseinfarben)Masse 1) 25,5 cm x 20,5 cm x 0,5 cm; 2) 33 cm x 25 cm x 0,5 cm; 3) 29,1 cm x 23 cm x 0,5 cm; 4) 24,1 cm x 20,5 cm x 0,5 cmKünstler Georg Philip Wörlen (1886 – 1954)Signiert 1) ja. Auf der Vorderseite Signatur: G. PH. WÖRLEN 35. Auf der Rückseite eine Beschriftung mit den Ziffern 152, geschrieben vermutl. mit einem blauen Holzstift. 2) ja. Auf der Vorderseite Signatur: G. Ph. WÖRLEN 1931. Auf der Rückseite eine Beschriftung, geschrieben vermutl. mit einem blauen Holzstift: 153; 3) ja. Auf der Vorderseite Signatur: G. Ph. WÖRLEN 38. Auf der Rückseite eine Beschriftung mit Bleistift: 12.2.38 G.PH.W. und die Ziffern 63, geschrieben vermutl. mit einem blauen Holzstift. 4) ja. Auf der Vorderseite Signatur: G. PH. WÖRLEN 1931. Auf der Rückseite eine Beschriftung mit den Ziffern 162, geschrieben vermutl. mit einem blauen Holzstift.Datierung 1) vermutl. 1935; 2) vermutl. 1931; 3) vermutl. 1938; 4) vermutl. 1931Eigentumer PrivatbesitzBearbeitungszeitraum Oktober 2021 – Januar 2022 Anlass und Ziel der Maßnahmen Die Gemälde weisen einen unterschiedlichen Glanzgrad auf. Gemälde Nr. 1 und 2 sind matt während Gemälde Nr. 3 und 4 eine seidenmatt glänzende Oberfläche haben. Alle Bilder sind leicht verschmutzt und weisen kleinere Fehlstellen und Kratzer auf. Gemälde Nr. 1 hat zusätzlich kleine Dellen am Bildträger (Karton). Diese sollen durch Verklebung wieder planiert werden. Auf das Gemälde Nr. 2 ist stellenweise Wachs darauf getropft. Diese Tropfen sollen behutsam entfernt werden. Nach Reinigung und Beheben der kleinen Schäden in der Malschicht soll ein Schutzfirnis die Oberfläche vor erneuter Verschmutzung und Licht schützen.
Durchgeführte Maßnahmen:Reinigung der Gemäldeoberfläche Verformungen am Gemäldeträger (Karton) durch Klebung behobenDünnen der gefirnissten OberflächenRetusche mit Gouache Farbe (Fa. Schmincke)Auftrag eines Schutzfirnisses aus Dammarharz gelöst in Balsamterpentinöl
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Leinwandgemälde mit Schmuckrahmen, Carl Roux, Landschaftsmalerei, 19. Jh.





Abb. 1: Vorzustand, Gesamtdarstellung, Vorderansicht des Gemäldes

Objekt Gemälde mit SchmuckrahmenDarstellung Landschaft im HochgebirgeMaterial Malerei auf Leinwand, Keilrahmen und Schmuckrahmen aus Nadelholz.Technik vermutl. ÖlmalereiMasse Gemälde: 43,5 cm x 73,5 cm x 2,0 cm; Schmuckrahmen: 53,5 cm x 83,5 cm x 4,0 cmKünstler Carl Roux (1826 in Heidelberg geboren, 1894 in Mannheim verstorben)Signiert ja.Datierung vermutl. zweite Hälfte 19. Jh.Eigentumer PrivatbesitzAuftraggeber PrivatbesitzBearbeitungszeitraum 13. Februar – 20. Oktober 2022Anlass und Ziel der Maßnahmen Reinigung und Ausbesserung von zahlreichen Fehlstellen am Schmuckrahmen. Bei einem früheren Eingriff sind Teile des Gemäldes übermalt worden, da insbesondere der Himmel weitestgehend verputzt ist. Diese Übermalungen sollten zu Gunsten des Originals soweit möglich entfernt werden. Der unregelmäßige Überzug sollte durch einen neuen Überzug ersetzt werden. Der Schmuckrahmen weist offene Gehrungen auf, die wieder verleimt werden sollten.
Durchgeführte Maßnahmen:Reinigung der Gemälde Vorder- und RückseiteEntfernen des gegilbten Firnisses und alten RetuschenRetusche von Fehlstellen an der Malerei mit Gouache- und AquarellfarbeAuftrag eines SchutzfirnissesVerleimung von Gehrungen am Schmuckrahmen mit KnochenleimKittung von Fehlstellen am SchmuckrahmenVor- und Endretusche von Fehlstellen auf der Fassung des SchmuckrahmensEin- und Ausrahmen des Gemäldes, Ersetzen der Nägel durch geschraubte Messingbleche zur Befestigung des Gemäldes im Schmuckrahmen
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Leinwandgemälde mit Schmuckrahmen, Albertus Verhoesen, Federvieh mit Hasen vor holländischer Landschaft, 19. Jh.



Abb. 1: Gegenüberstellung Vor- und Endzustand, Gesamtdarstellung, Vorderansicht des Gemäldes

Objekt Gemälde mit SchmuckrahmenDarstellung Landidylle mit verschiedenen KleintierenMaterial Malerei auf Leinwand, bei einem früheren Eingriff doubliert. Das Gemälde wurde auf einen Keilrahmen aufgenagelt. Der Schmuckrahmen ist nicht Original (nicht aus der Entstehungszeit).Technik vermutl. ÖlmalereiMasse Gemälde: 51,0 cm x 65 cm x 2,5 cm; Schmuckrahmen: 67,5 cm x 82,0 cm x 10,0 cmKünstler Albertus Verhoesen (1806 in Utrecht – 1881 ebenda)Signiert ja.Datierung vermutl. zweite Hälfte 19. Jh.Eigentumer PrivatbesitzBearbeitungszeitraum 12. Januar – 19. Januar 2023Anlass und Ziel der Maßnahmen Das Gemälde ist samt dem Schmuckrahmen stark vergilbt (Nikotinablagerung). Die Auftraggeber wünschen sich eine professionelle Reinigung, zumal am Rand des Gemäldes, dort wo der Schmuckrahmen das Gemälde verdeckt, sichtbar wird, wie lebendig die Originalfarbigkeit des Gemäldes ist. Die Untersuchung unter UV-Licht hat ergeben, dass das Gemälde zahlreiche Retuschen aufweist, die bei einem früheren Eingriff durchgeführt wurden. Die Farbigkeit der Retuschen sind soweit zufriedenstellend. Deshalb wird zu einer Firnisentfernung nicht geraten. Denn bei einer Firnisentfernung oder auch –dünnung werden die alten Retuschen mit entfernt werden, die alle wieder durch neue Retusche ersetzt werden müssten. Auch die Farbigkeit des alten Firnisses ist zufriedenstellend – ein Vergilben ist nicht festzustellen. Der Schmuckrahmen weißt eine kleine Fehlstelle auf, die auf mechanischen Stoß hinweist.
Durchgeführte Maßnahmen:Reinigung Vorder- und Rückseite des GemäldesEntfernen der Nikotinschicht auf dem FirnisRetusche von Fehlstellen in der MalereiAuftrag eines Abschlussfirnisses aus DammarharzReinigung, Kittung und Retusche des Schmuckrahmens Auftrag eines Schutzfirnisses aus DammarharzEin- und Ausrahmen des Gemäldes, Ersatz der Nägel durch geschraubte Messingbleche zur Befestigung des Gemäldes im Schmuckrahmen
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Leinwandgemälde mit Schmuckrahmen, Andreas Mäyr, Doppelporträt, 19. Jh.










Abb. 1: Vorzustand, Gesamtaufnahme, Vorderansicht des Gemäldes der weiblichen Porträtierten

Objekt Gemälde mit SchmuckrahmenDarstellung Zwei Porträtgemälde der Eheleute HermannMaterial Malerei auf Leinwand, Keilrahmen aus Nadelholz, vergoldeter Schmuckrahmen aus NadelholzTechnik vermutl. ÖlmalereiMasse Gemälde: 34 cm x 27 cm x 1,5 cm; Schmuckrahmen: 41 cm x 34 cm x 5 cmKünstler Andreas Mäyr (1820 - 1893)Signiert ja mit pinxit A. Mäyr.Datierung vermutl. 1842Eigentumer PrivatbesitzAuftraggeber PrivatbesitzBearbeitungszeitraum 14. November 2022 – 28. Januar 2023Anlass und Ziel der Maßnahmen Der Firnis der Gemälde ist gealtert und erscheint gelblich, so dass z. B. Details im Gewand der Dargestellten nicht mehr deutlich zu erkennen sind. Die Leinwand (noch originale Aufspannung) hängt leicht durch. Es fehlen insgesamt 3 Keile, um die Leinwand nachspannen zu können. Die Schmuckrahmen sind deutlich überarbeitet und verschmutzt. Diese sollen ebenso gereinigt werden.
Durchgeführte Maßnahmen:Reinigung Vorder- und Rückseite des GemäldesKittung von Fehlstellen in der MalereiEntfernen der gealterten Firnisschicht Retusche von Fehlstellen, die zuvor gekittet wurden, mit Gouache- und AquarellfarbenAuftrag von einem Abschlussfirnis aus DammarharzErgänzen von drei fehlenden Keilen für den KeilrahmenReinigung Vorder- und Rückseite des SchmuckrahmensRetusche des Schmuckrahmen mit Gouachefarbe und MuschelgoldAuftrag eines Schutzüberzuges auf den Schmuckrahmen aus DammarharzEin- und Ausrahmen der Gemälde, Ersatz von Nägel durch geschraubte Messingbleche zur Befestigung der Gemälde im Schmuckrahmen
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Leinwandgemälde mit orig. Barockrahmen, Maria mit Jesusknabe, erste Hälfte 18. Jh.


















Abb. 1: Vorzustand, Vorderseite, Gesamtansicht.

Objekt Gemälde mit SchmuckrahmenDarstellung Maria mit Jesusknabe (höfisch umgesetzt)Material Leinwandgemälde, auf einen nicht keilbaren Trägerrahmen aus Nadelholz aufgespannt. Bei dem Schmuckrahmen handelt es sich um einen typischen Barockrahmen mit dunkel gefassten Leisten und vergoldeter Innenleiste.Technik vermutl. Öllasuren auf TemperaMasse Gemälde: 94,5 cm x 69,0 cm x 1,8 cm Schmuckrahmen: 106,0 cm x 82,0 cm x 4,0 cmKünstler unbekanntSigniert nein.Datierung vermutl. erste Hälfte 18. Jh. Eigentumer PrivatbesitzAuftraggeber privatBearbeitungszeitraum Februar – November 2020Anlass und Ziel der Maßnahmen Das Gemälde hängt zwar überdacht in einer kleinen Kapelle, ist jedoch der sich ständig ändernden Temperatur, wie auch der Luftfeuchtigkeit ausgesetzt. Dies ist hauptsächlich die Ursache für den Schaden am Gemälde. Aus diesem Grund ist die Darstellung des Gemäldes durch eine Firnis-Krepierung (trübes Erscheinungsbild des transparenten Überzuges) und durch zahlreiche, dunkle Übermalungen kaum für den Betrachter erkennbar. Das Bild erscheint insgesamt sehr trüb. Die dunklen Übermalungen springen dem Betrachter sofort ins Auge. Es sind zudem zahlreiche Fehlstellen in der Malschicht zu verzeichnen, die bis zum Träger (Leinwand) ragen. Ziel der Maßnahmen muss es sein zum einen die sehr bindemittelarme Malerei zu festigen und zu stabilisieren, störende Übermalungen wie auch den krepierten Firnis zu entfernen, vorhandene Fehlstellen zu schließen, um einen gepflegten Zustand wieder herzustellen. Dasselbe gilt auch für den Schmuckrahmen (vermutl. Original).
Die Tatsache, dass ein Leinwandgemälde zwar überdacht, jedoch faktisch im Freien hängt, stellt für das Material eine extreme Herausforderung dar. Dieser Umstand fördert auf Dauer das Altern des Gemäldes. Deshalb sind Maßnahmen wie ein Rückseitenschutz und eine Verglasung für das Gemälde dringend empfehlenswert.
Die Tatsache, dass ein Leinwandgemälde zwar überdacht, jedoch faktisch im Freien hängt, stellt für das Material eine extreme Herausforderung dar. Dieser Umstand fördert auf Dauer das Altern des Gemäldes. Deshalb sind Maßnahmen wie ein Rückseitenschutz und eine Verglasung für das Gemälde dringend empfehlenswert.
Durchgeführte Maßnahmen:Gemälde: Reinigung Malereioberfläche des GemäldesGemälde: Reinigung Leinwand auf der Rückseite des GemäldesGemälde: Entrosten der Eisennägel, mit denen die Leinwand auf den Trägerrahmen fixiert wurdeGemälde: Entfernen von Flicken auf der Rückseite der LeinwandGemälde: Einsetzten von Fadenbrücken und kleinere Leinwandintarsien bei Löchern und Rissen in der LeinwandGemälde: Festigung der MalschichtGemälde: Dünnen der vergilbten FirnisschichtGemälde: Entfernen von alten Kittungen und RetuschenGemälde: Kitten von FehlstellenGemälde: Retusche mit VorretuscheGemälde: Auftrag eines SchutzfirnissesSchmuckrahmen: Holzergänzung Schmuckrahmen: Entfernen von unsachgemäß verwendeten Eisennägeln auf der Goldleiste Schmuckrahmen: Entfernen von Brozierung Schmuckrahmen: Schließen von Fehlstellen mittels KittungSchmuckrahmen: Retusche u.a. mit MuschelgoldSchmuckrahmen: Auftrag eines Schutzfirnisses
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Leinwandgemälde, Gutshof, vermtl. um 1820

















Abb. 1: Vorzustand, Vorderseite, Gesamtansicht.

Objekt Gemälde mit SchmuckrahmenDarstellung Ein Gutshof mit Nebengebäude, einer zentralen riesen großen Eiche und Weiher sowie einige Herschaften zu Fuß und zu RossMaterial Leinwandgemälde, bereits doubliert, aufgespannt auf einen nicht keilbaren Trägerrahmen aus NadelholzTechnik vermutl. ÖlmalereiMasse 44,5 cm x 59,0 cm x 1,6 cmKünstler unbekanntSigniert nein.Datierung vermutl. erste Hälfte 19. Jh., um 1820Eigentumer PrivatbesitzAuftraggeber privatBearbeitungszeitraum Oktober 2020 – Mai 2021Anlass und Ziel der Maßnahmen Das Gemälde weist zahlreiche Fehlstellen in der Malerei auf, die bis zum Träger (Leinwand) ragen. Diese Fehlstellen wurden bei einem älteren Eingriff grob übermalt, ohne diese im Niveau der originalen Malerei entsprechend anzugleichen. Das Ziel meiner Restaurierung wird sein, die unsachgemäßen Übermalungen zu entfernen und die feine Malerei des Originalgemäldes wieder sichtbar zu machen. Die zahlreichen Fehlstellen bis zum Träger sollen dabei mit einem Kreidekitt, vom Niveau dem der umliegenden Stellen, angeglichen werden. Die Leinwand wurde bei dem erwähnten älteren Eingriff (vermutl. um 1940) bereits doubliert und auf einen nicht keilbaren Trägerrahmen aus Nadelholz neu aufgespannt. Die dazu verwendeten Eisennägel sind vollkommen durchgerostet. Die Doublierleinwand sollte unbedingt mit nicht rostenden Nägeln auf den älteren Trägerrahmen neu aufgespannt werden. Nach der Fertigstellung der Retusche soll das Gemälde mit einem Schutzfirnis versehen werden.
Durchgeführte Maßnahmen:Festigung der MalschichtReinigung der MalschichtEntfernen von älteren Übermalungen Entfernen bzw. Dünnen des gealterten und gegilbten FirnissesAbspannen des Gemäldes, um Löcher und Risse in der Leinwand zu schließenSchließen von Nagellöchern und kleineren Rissen an der Leinwand mit Fadenbrücken bzw. LeinwandintarsienRandverstärkung an der LeinwandErsetzten von rostigen Nägeln mit rostfreien NägelnNeuaufspannen des Gemäldes mit rostfreien NägelnKitten von Fehlstellen in der MalschichtRetusche von Fehlstellen in der MalschichtAuftrag eines Abschlussfirnisses
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Schmuckrahmen, 18. Jh.










Abb. 1: Vorzustand, Vorderseite, Gesamtansicht.

Objekt Schmuckrahmen für das oben beschriebene GemäldeMaterial Nadelholz, gefasstTechnik Öl- und Polimentvergoldet, Polimentversilbert mit gelbl. ÜberzugMasse 56,0 cm x 72,5 cm x 4,5 cmDatierung 18. Jh.Eigentumer PrivatbesitzAuftraggeber privatBearbeitungszeitraum siehe dazu das oben beschriebene GemäldeAnlass und Ziel der Maßnahmen Die Restaurierung zielt darauf ab, den Rahmen wieder in einem gepflegten Zustand erscheinen zu lassen. Hierzu ist zu empfehlen, die fehlenden Ornamente (floral) aus Kreidegrundmasse zu vervollständigen und mit Retusche (farblich) dem Rest der Fassung anzugleichen. Die gealterte Oberfläche der Gold- und Silberfassung des Rahmens ist in der durchzuführenden Restaurierung zu respektieren.
Durchgeführte Maßnahmen:Reinigen der FassungsoberflächeReinigen der RahmenrückseiteFestigen der Fassung mit GlutinleimKitten und Grundieren der FehlstellenAbformen von floralen Ornamenten mit SilikonErgänzen von fehlenden floralen Ornamenten mit KittmasseAnpassen und Nivellieren der ergänzten KittmasseRetusche (farbl. Anpassung) der gekitteten FehlstellenAuftrag eines Schutzfirnisses aus Dammarharz
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Leinwandgemälde, Johann Christoph Fesel, Porträtdarstellung von Anton Schmiedtlein aus Würzburg, 1798








Abb. 1 und 2: Gegenüberstellung des Vor- und Endzustandes des Porträtgemäldes von Anton Schmiedtlein aus Würzburg. Gesamtaufnahme.

Objekt GemäldeDarstellung Porträtdarstellung des Anton Schmiedtlein aus WürzburgMaterial Gemälde auf Leinwand, aufgespannt auf einen nicht keilbaren Trägerrahmen aus NadelholzTechnik ÖlmalereiMasse Gemälde (max. H/B/T): 70,0 cm x 58,0 cm x 1,5 cmKünstler Johann Christoph Fesel (1737 - 1805), Hofmaler Kurfürst Maximilian IV. Joseph Signiert ja. Christoph Fesel pinxit 1798.Datierung 1798Eigentumer PrivatbesitzAuftraggeber PrivatBearbeitungszeitraum 20. Februar - 18. November 2020Anlass und Ziel der Maßnahmen Der Anlass der Maßnahmen ist die Festigung von losen Farbschichten und das Schließen von Fehlstellen durch Kittung und Retusche. Der Schutzfirnis ist weitestgehend abgebaut, daher erscheint die Darstellung sehr matt und ist mager. Das Gemälde sollte deshalb dringend gereinigt und der Schutzfirnis erneuert werden. Die Leinwand wurde der Entstehungszeit des Gemäldes entsprechend mit handgeschmiedeten Eisennägeln auf einen nicht keilbaren Trägerrahmen aufgespannt. Die Nägel sind rostig. Der Kontakt von Leinwand mit rostigem Metall birgt die Gefahr, dass die Leinwand im Bereich der Aufspannung Löcher bekommt. Zudem kann die Erschlaffung der Leinwand zukünftig fortschreiten und zum Durchhängen des Gemäldes führen. Das Ziel der vorgeschlagenen Maßnahmen ist es die vorhandenen kleineren Schäden zu beseitigen, den Alterungsprozess durch konservierende Maßnahmen wie die Montage eines Rückseitenschutzes möglichst zu verzögern und damit vorbeugend gegen wechselndes Raumklima zu wirken.
Durchgeführte Maßnahmen:Festigung der MalereiKittung der FehlstellenReinigung der MalereioberflächeEntfernen des gegilbten FirnissesReinigung der Rückseite des Gemäldes (Trägerrahmen und Leinwand)Reinigung der rostigen NägelAuftrag eines Schutzüberzuges auf die zuvor gereinigten EinsennägelRetusche von gekitteten FehlstellenAuftrag eines Schutzfirnisses aus NaturharzMontage eines Rückseitenschutzes aus Leinwand
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Schmuckrahmen vom Porträtgemälde des Anton Schmiedtlein, erste Hälfte des 19. Jh.









Abb. 1: Vorzustand des Schmuckrahmens, Vorderseite, Gesamtansicht.

Objekt SchmuckrahmenMaterial Nadelholz, mit Kreidegrund gefasst und mit Applikationen aus Stuckmasse verziert, polimentvergoldet.Masse (max. H/B/T): 90,0 cm x 78,0 cm x 6,0 cmDatierung Früher Klassizismus, vermutl. um 1800Eigentumer PrivatbesitzAuftraggeber PrivatBearbeitungszeitraum 20. Febraur - 18. November 2020Anlass und Ziel der Maßnahmen Es sind konservierende Maßnahmen wie Festigung der Fassungsschicht (Vergoldung) und vor allem der Applikationen aus Stuckmasse notwendig. Der Schmuckrahmen wurde bereits einmal „restauratorisch“ behandelt. In diesem Zuge wurde eine nicht fachgemäße Ergänzung an der oberen Zierleiste durchgeführt, ebenso wurde versucht fehlende Applikationen malerisch zu ergänzen wie auch Ausbesserungen an der Vergoldung mit Bronzefarbe durchgeführt. Diese späteren Hinzufügungen sollten entfernt werden. Es ist zu empfehlen die fehlenden Bestandteile fachgerecht vollständig zu ergänzen und diese entsprechend der Originalfassung farbig anzupassen oder zu vergolden. Die ursprüngliche Vergoldung in der unteren Kehlung ist durch verstärkte Reinigung (möglicherweise durch Feuchtigkeit) verloren gegangen. Zu empfehlen sind hier Retuschen mit Muschelgold (enthält 23,5 Karat Gold). Dort, wo weiße Grundierung (Untergrund) herausblitzt, sind Retuschen mit Gouache in Verbindung mit Muschelgold zu empfehlen. Das Ziel der vorgeschlagenen Maßnahmen ist es, die vorhandenen kleineren Schäden zu beseitigen, den Alterungsprozess durch konservierende Maßnahmen möglichst zu verlangsamen aber auch ästhetisch verunklärende ältere „Eingriffe“ wieder rückgängig zu machen, ohne den gewachsenen historischen Zustand (Gebrauchspuren) zu leugnen.
Durchgeführte Maßnahmen:Festigung der Fassung und Applikationen aus StuckmasseReinigung der Fassungsoberfläche und der Rückseite des Gemäldes (Trägerrahmen und Leinwand)Entfernen von unsachgemäßen Hinzufügungen aus früheren "Eingriffen"Kitten von FehlstellenErgänzen von fehlenden Applikationen aus StuckmasseRetuscheAuftrag von Muschelgold (enthält 23,5 Karat Gold)Auftrag eines Schutzfirnisses aus NaturharzBefestigung des Porträtgemäldes im Schmuckrahmen mit Messingbleche, statt mit Nägeln wie bisher. Aufkleben von Abstandshaltern auf der Rückseite des Schmuckrahmens.
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Leinwandgemälde, unbekannter Künstler (vermutl. Süddeutschland), „Die Anbetung des goldenen Kalbes“ – eine Kopie nach Raffael, vermutl. 18. Jh.









Abb.1: Gesamtaufnahme, Vorderansicht des Gemäldes vor der Restaurierung.

Objekt GemäldeDarstellung "Die Anbetung des Goldenen Kalbes", Kopie nach Raffael, "adoratione del vitello d'oro" (Original befindet sich als Freskomalerei in den Loggien, im 9. Gewölbe, im Vatikan/Rom)Material Temperamalerei auf LeinwandTechnik vermutl. Eitempera mit abschließenden ÖllasurenMasse Gemälde (max. H/B/T): 134,0 cm x 115,0 cm x 2,0 cmKünstler unbekanntSigniert neinDatierung vermutl. 17. Jh.Eigentumer PrivatbesitzAuftraggeber PrivatBearbeitungszeitraum 06. März 2017 - 06. Feb. 2018Anlass und Ziel der Maßnahmen Starkes Vergilben des Firnisses hat zur Unleserlichkeit des Bildinhaltes geführt. Die Eigentümer wünschen sich die Reinigung des Bildes bzw. Entfernen des vergilbten Firnisses. Nach der Entfernung bzw. Dünnung des alten Firnisses werden zahlreiche alte Retuschen dunkel herausstechen. Diese müssen entfernt und passend zur Umgebung retuschiert werden. Es sind kleinere Fehlstellen im Bild vorhanden. Diese sollen durch Kitt und Retusche geschlossen werden. Das Gemälde ist auf allen vier Seiten beschnitten und wurde auf einen neuen Bildträger aus Leinwand appliziert (doubliert). Die Leinwand mit der Malerei hat sich auf der rechten Ecke unten von der doublierten Leinwand gelöst. Diese muss neu fixiert werden. Abschließend soll ein neuer Firnis aufgebracht werden.
Durchgeführte Maßnahmen:Partielle Festigung der MalschichtPartielle Festigung der Leinwand auf die rückseitig doublierte TrägerleinwandKittung von FehlstellenDünnen der vergilbten FirnisschichtEntfernen von alten und zu dunklen RetuschenRetusche von FehlstellenAuftrag eines Schutzfirnisses aus Naturharz
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Leinwandgemälde mit Schmuckrahmen, Marco András (Ungarn / Österreich), Landschaftsmalerei mit Jäger und Burgruine, 19. Jh.




Abb. 1: Gesamtaufnahme des Gemäldes mit Schmuckrahmen, vor der Restaurierung

Objekt Gemälde mit SchmuckrahmenDarstellung Landschaftsmalerei mit Jäger und Burg im HintergrundMaterial Malerei auf Leinwand. Trägerrahmen ist aus Nadelholz. Schmuckrahmen ist aus gefasstem Nadelholz, vergoldet, auf weißem Kreidegrund.Technik ÖlmalereiMasse Gemälde (max. H/B/T): 62,8 cm x 47,5 cm x 1,6 cmKünstler Marcó András (1824 - 1895)Signiert ja, Marco Andras 83Datierung 1883Eigentumer PrivatbesitzAuftraggeber PrivatBearbeitungszeitraum 08. September – 03. Oktober 2017Anlass und Ziel der Maßnahmen Kleine Fehlstelle unten rechts im Bild und ein insgesamt nachgedunkelter (gegilbter) Firnis, der erneuert werden soll. Reinigung des Gemäldes.
Durchgeführte Maßnahmen:Partielle Festigung der MalschichtKittung von Fehlstellen mit KreidekittDünnen der vergilbten Firnisschicht mit Lösungsmittel mittels Pinsel und WattebauschRetusche von Fehlstellen mit Gouache und Aquarell FarbenAuftrag eines Schutzfirnisses aus Naturharz (Dammar)
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Gemälde auf Pappe mit Schmuckrahmen, „Bauernjunge“, 20. Jh.




Abb. 1: Gesamtaufnahme des Gemäldes mit Schmuckrahmen vor der Restaurierung.

Objekt Gemälde mit SchmuckrahmenDarstellung Junge mit Hut im Seitenprofil, „Bauernjunge“Material Malerei auf HartfaserplatteTechnik ÖlmalereiMasse Gemälde (max. H/B/T): 24,5 cm x 18,5 cm x 0,5 cmKünstler möglicherweise Erlau(er)Signiert ja, unten rechts (kaum lesbar)Datierung Anfang 20. Jh.Eigentumer PrivatbesitzAuftraggeber PrivatBearbeitungszeitraum 12. – 16. September 2016Anlass und Ziel der Maßnahmen Der vergilbte Firnis verfälscht dir Farbigkeit der Darstellung, daher soll er gedünnt und durch einen neuen Firnis ersetzt werden. Kratzer in der Malerei sollen durch Retusche farblich in die Umgebung integriert werden. Kleine Fehlstellen am Schmuckrahmen sollen geschlossen werden.
Durchgeführte Maßnahmen:Partielle Festigung der MalschichtKittung von Fehlstellen mit KreidekittRetusche von gekitteten Bereichen mit Gouache und Aquarell FarbeAuftrag eines Schutzfirnisses aus Naturharz
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Pastellmalerei auf Hartfaserplatte, unbekannter Künstler (vermutl. Süddeutschland), Mädchen Porträt, vermutl. Anfang 20. Jh.




Abb. 1: Vorzustand, Gesamtansicht.

Objekt GemäldeDarstellung Porträtdarstellung eines MädchensMaterial Malerei auf HartfaserplatteTechnik PastellmalereiMasse (max. H/B/T): 36,7 cm x 36,7 cm x 0,3 cmKünstler unbekanntDatierung Anfang 20. Jh. (Vermerk auf der Rückseite 1904).Eigentumer PrivatbesitzAuftraggeber PrivatBearbeitungszeitraum 24. – 26. Februar 2018Anlass und Ziel der Maßnahmen Eine Fehlstelle in der Malerei oberhalb des Mundes der Dargestellten soll farblich korrigiert werden.
Durchgeführte Maßnahmen:Retusche der Fehlstelle mit PastellkreideReinigung der Verglasung
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Referenzliste mit Künstlerverzeichnis
András, Marcó (1824 - 1895)
Boulard sen., August (1825 - 1897)
Epp, Rudolf (1834 – 1910)
Fesel, Johann Christoph (1737 – 1805)
Fuchs, Gretli (1917 – 1995)
Hauer, Leopold (1896 – 1984)
Hummel, Theodor (1864 – 1939)
Kauffmann, Hugo (1844 – 1915)
Lamprecht, Wilhelm (1838 – 1922)
Laprade, Pierre (1875 – 1931)
Mäyr, Andreas (1820 - 1893)
Nerud, Josef Karl (1900 – 1982)
Niedermayer, Wilhelm (1899 – 1965)
Riedel, Adolf (1894 – 1972)
Röder, Carl (1852 – 1922)
Schöpfer, Franziska (1763 – 1836)
Stratmann, Robert (1877 – 1950)
Strützel, Leopold Otto (1855 – 1930)
Stützer, Alwin (1889 – 1974)
Unbekannter Künstler (17. Jh.)
Verhoesen, Albertus (1806 - 1881)
Wagner, Ferdinand (1847 - 1927)
Wiggers, Dirk (1866 – 1933)
Wörlen, Georg Philip (1886 – 1954)
Wuttke, Carl (1849 - 1927)
András, Marcó (1824 - 1895)
Boulard sen., August (1825 - 1897)
Epp, Rudolf (1834 – 1910)
Fesel, Johann Christoph (1737 – 1805)
Fuchs, Gretli (1917 – 1995)
Hauer, Leopold (1896 – 1984)
Hummel, Theodor (1864 – 1939)
Kauffmann, Hugo (1844 – 1915)
Lamprecht, Wilhelm (1838 – 1922)
Laprade, Pierre (1875 – 1931)
Mäyr, Andreas (1820 - 1893)
Nerud, Josef Karl (1900 – 1982)
Niedermayer, Wilhelm (1899 – 1965)
Riedel, Adolf (1894 – 1972)
Röder, Carl (1852 – 1922)
Schöpfer, Franziska (1763 – 1836)
Stratmann, Robert (1877 – 1950)
Strützel, Leopold Otto (1855 – 1930)
Stützer, Alwin (1889 – 1974)
Unbekannter Künstler (17. Jh.)
Verhoesen, Albertus (1806 - 1881)
Wagner, Ferdinand (1847 - 1927)
Wiggers, Dirk (1866 – 1933)
Wörlen, Georg Philip (1886 – 1954)
Wuttke, Carl (1849 - 1927)
